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LEXIKON


Angaben zu den gängigsten LKW´s:

LKW Sattelzug
ca. 13,62 x 2,50 x 2,60m (lxbxh)
Kapazität: ca. 24 Tonnen / ca. 88cbm / 34 Paletten

LKW Hängerzug
3 Achs-Motorwagen
ca. 7,30 x 2,50 x 2,60m (lxbxh)
Kapazität: ca. 12 Tonnen / ca. 47cbm / 18 Paletten

2 Achs-Hänger
ca. 7,50 x 2,50 x 2,60m (lxbxh)
Kapazität: ca. 12 Tonnen / ca. 48cbm / 18 Paletten

WAB (Wechselaufbau)
ca. 7,45 x 2,50 x 2,50m (lxbxh)
Kapazität: ca. 46cbm / 18 Paletten

Angaben zu den gängigsten Transportbehelfen:

Euro-Palette
120 x 80 x 14,4 cm (lxbxh)
Gewicht: ca. 25kg

Gitterbox
124 x 80 x 97cm (lxbxh)
Gewicht: ca. 85kg

20´ Container
ca. 590 x 230 x 235cm (lxbxh)
Innenvolumen: ca. 32m³

40´ Container
ca. 1190 x 230 x 235cm (lxbxh)
Innenvolumen: ca. 64m³

Logistik – die wichtigsten Begriffe:

ABC-Analyse
eine universell einsetzbare Möglichkeit zur Klassifizierung von Gesamtheiten.
In der Logistik wird die ABC-Analyse meist zur Klassifizierung von bestehenden Lagerartikeln herangezogen.
Artikel mit dem höchstem Jahresverbrauch werden als A-Artikel bezeichnet, die verbrauchsschwächsten Artikel als C-Artikel bezeichnet.

Beschaffungslogistik
wird als Oberbegriff für alle Logistik-Dienstleistungen verwendet, die der Versorgung eines Unternehmens mit Material aus externen Quellen dienen.

B2B – Business to Business
Sendungen von Firmen an Firmen

B2C – Business to Consumer
Sendungen von Firmen an Privatpersonen

Crossdocking
versteht man als eine distributionslogistische Tätigkeit, die auf schnelles Umschlagen und bedarfsgerechte Aufteilung von Lieferungen innerhalb eines bestimmten Umschlagspunktes abzielt.

Distributionslogistik
befasst sich mit physischen und administrativen Prozessesn der Warenverteilung. Je nach Berücksichtigung der Anforderungen des
Lieferservices, gilt es die richtigen Waren in guter Qualität und Quantität zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Orten zu bringen.

EAN
Abkürzung für Europäische Artikelnummern

FIFO
Abkürzung für First in First out. Was zuerst eingelagert wird, soll auch zuerst ausgelagert werden (Ablaufdatum)

Fulfillment – Auftragsabwicklung
Die Auftragsabwicklung ist eine Abfolge von Tätigkeiten, die notwendig sind, um einen Kundenauftrag komplett zu erfüllen.

Inventur
Es wird zwischen „Stichtagsinventur“ und „permanenter Inventur“ unterschieden.
Bei der Stichtagsinventur wird das Lager zu diesem Zeitpunkt meist geschlossen und jeder Artikel gezählt.
Bei der permanenten Inventur muss jeder Artikel einmal jährlich gezählt werden.

Kontraktlogistik
Langfristige Übernahme von Logistikdienstleistungen, die per Vertrag (Kontrakt) im Detail (Laufzeit, Leistungsumfang, prozessbezogene Leistungsentgelte, etc.) vereinbart werden.
Meistens werden bei der Kontraktlogistik mehrere Leistungen wie Transport, Lagerung, Umschlag oder eventuell auch leichte Konfektioniertätigkeiten an einen externen Partner outgesourct.

LIFO
Abkürzung für Last in first out
Dies ist ein Auslagerungsprinzip das meist nur bei Blocklagern angewendet wird – Was zuletzt eingelagert wird, kann bevorzugt ausgelagert werden (Weißwaren).

Out of Stock
wenn keine Ware von dem gewünschten oder bestellten Artikel verfügbar ist.

SPOC – Single Point Of Contact
Zentrale Anlaufstelle für Kunden

Supply-Chain
Versorgungskette oder auch Wertschöpfungskette.

3PL – Third party logistics provider
hier werden neben den klassischen Logistikdienstleistungen wie Lagerung und Transport zusätzliche Dienstleistungen wie z.B. Auftragsbearbeitung oder Kundenbetreuung angeboten.

Wiederbeschaffungszeitraum
wird der Zeitraum genannt, der erforderlich ist um Waren von der Bestellung bis zur Lagerverfügbarkeit zu haben.

SEA and AIR terms:

AWB – Air WayBill
Unter einem Luftfrachtbrief (engl. Air Waybill, AWB) versteht man eine Urkunde, die zur Bestätigung der Menge, des äußeren Erscheinungsbildes und teilweise des Inhalts der übernommenen Luftfracht dient (Details sind abhängig von den konkreten vertraglichen Vereinbarungen oder den zugrunde liegenden gesetzlichen Bestimmungen: national BRD nach §§ 407 ff. Handelsgesetzbuch (HGB); international: Montrealer Übereinkommen 1999. Ergänzend sind Vereinbarungen heranzuziehen, die von den Verbänden vorgegeben werden, z. B. die IATA-Transportbestimmungen). Der Luftfrachtbrief „ersetzt“ die Funktionen der Empfangsbestätigung durch die Fluggesellschaft, der Warenbegleit- und Sperrpapiere und stellt kein Warenwertpapier dar.

BAF – Bunker Adjustment Factor, so genannter Bunkerzuschlag, der auf die Seefracht einer zu verschiffenden Ware über See erhoben wird

Bill of Lading (B/L)
Das Konnossement (auch Seeladeschein, engl.: Bill of lading (B/L)) ist ein Schiffsfrachtbrief und Warenwertpapier. Die Einzelheiten ergeben sich insbesondere aus dem Internationalen Abkommen zur Vereinheitlichung von Regeln über Konnossemente von 1924

  • Konnossement als Quittung Zunächst ist das Konnossement eine Quittung. Mit dem Konnossement bestätigt der Verfrachter, dass er die Ladung zur Beförderung übernommen hat.
  • Übernahmekonnossement (Received for shipment B/L) Mit dem Übernahmekonnossement bestätigt der Verfrachter, dass er die Güter zur Verschiffung angenommen hat (Received for shipment B/L), aber noch nicht die tatsächlich erfolgte Verschiffung. Das Übernahmekonnossement ist üblich, wenn sich der Verfrachter und der Ablader einig sind, bereits vor der Verschiffung ein Konnossement auszustellen. Das ist regelmäßig im Containerverkehr bei FCL-Containern der Fall, weil diese entweder beim Versender oder am Containerterminal vom Verfrachter übernommen werden. Es wird dann als Intermodalkonnossement ausgestellt. Durch den Vermerk „shipped on board“, der unterschrieben sein muss, wird aus dem Übernahmekonnossement ein Bordkonnossement.
  • Bordkonnossement (On-board B/L, Shipped B/L) Mit dem Bordkonnossement bestätigt der Verfrachter, dass die Güter zur Verschiffung an Bord eines (benannten) Schiffes verladen worden sind (On-board B/L, Shipped B/L). Ein Bordkonnossement ist in der Regel bei Akkreditivgeschäften erforderlich.
  • Konnossement als Wertpapier. Das Konnossement ist ein Warenwertpapier, es repräsentiert die verschifften Güter. Es kann anstelle der Ware übergeben („begeben“), also verkauft, gekauft oder verpfändet werden. Die Übergabe des Papiers ersetzt die Übergabe der Ware. Das Konnossement ist damit ein Traditionspapier. Ist das Konnossement „an Order“ ausgestellt, wird es dadurch zum Orderpapier. Das Konnossement gehört damit zu den Papieren, die durch die positive Orderklausel zum Orderpapier werden (gekorene Orderpapiere). Das Konnossement weist in der Regel einen Empfangsberechtigten aus (außer Inhaberkonnossement). Es verbrieft das Versprechen des Verfrachters, die Ware an den legitimierten Inhaber der Urkunde auszuliefern.
  • Konnossement als Beweisurkunde. In der Linienfahrt ist das Konnossement, sofern keine gesonderte Buchungsnote ausgestellt wurde, gleichzeitig Beweisurkunde für den Inhalt des zwischen Verfrachter und Befrachter geschlossenen Stückgutfrachtvertrages. Die Beförderungsbedingungen ergeben sich dabei aus den Konnossementsklauseln. Weichen Konnossement und Frachtvertrag voneinander ab, gelten dem Empfänger gegenüber die Bedingungen aus dem Konnossement. Lediglich wenn der Empfänger auch der Befrachter ist, gelten ihm gegenüber die Bedingungen des Frachtvertrages. In der Trampfahrt finden sich die individuell ausgehandelten Bedingungen in der Charterpartie. Konnossemente sind inhaltlich dann sehr knapp. Meistens wird im Konnossement auf die Regelungen in der Charterpartie verwiesen: „All other conditions, exceptions and clauses as per Charter Party dated …“. Die Charterpartie soll damit auch für den Konnossementsinhaber Gültigkeit haben. Grundsätzlich gilt, dass das Konnossement maßgebend für die Rechtsbeziehung zwischen Verfrachter und Empfänger ist, während die Bestimmungen des Seefrachtvertrages maßgebend für die Rechtsbeziehung zwischen Verfrachter und Befrachter bleiben.

CAF – Currency Adjustment Factor –  Zuschlag auf Seefracht zum Ausgleich von Wechselkursschwankungen.

COD – Cash On Delivery, Bezahlung im Nachnahmeverfahren

CSC – Container Service Gebühr

FCL – Full Container Load, Vollcontainer 1 Absender und 1 Empfänger

L/C – Letter of Credit
Das Dokumenten-Akkreditiv als Instrument der Zahlungssicherung
Ein Dokumenten-Akkreditiv ist ein selbstschuldnerisches, abstraktes, bedingtes Zahlungsversprechen der Bank eines Importeurs, in dem sich diese gegenüber dem Exporteur einer Ware verpflichtet, bei Vorlage akkreditivkonformer Dokumente Zahlung zu leisten. Abstrakt bedeutet das, dass das Zahlungsversprechen der Bank rechtlich losgelöst vom Grundgeschäft ist und selbstständig neben dem Kaufvertrag steht. Bedingt bedeutet, dass die Erfüllung des Zahlungsversprechens an Bedingungen geknüpft ist, die immer dokumentärer Natur sind.

Das Akkreditiv ist damit ein Instrument, mit dem im Außenhandel (selten auch im Binnenhandel) die Interessen von Käufern und Verkäufern von Waren ausgeglichen werden. Der Käufer erhält durch diese Form der Abwicklung die Gewissheit, dass er nur zahlen muss, wenn der Verkäufer die bestellte Ware geliefert hat und dies durch die Vorlage ordnungsgemäßer Dokumente nachgewiesen hat. Der Verkäufer bekommt die Gewissheit, dass er nach Lieferung der Ware und nach der Vorlage ordnungsgemäßer Dokumente bei der avisierenden (oder, wenn dies zulässig ist, einer anderen) Bank den Verkaufserlös erhält.

LCL – Less than Container Load, ist die Abkürzung für „less than full container load“. Dabei werden Waren mehrerer Absender in einem Container transportiert. Der Versender liefert seine Waren an den Verfrachter. In einer Container-Freight-Station werden die Waren gemeinsam mit den Partien anderer Versender in einen Container gepackt (Stuffing). Im Ankunftshafen werden die Waren in der dortigen Container-Freight-Station entpackt (Stripping) und an die jeweiligen Empfänger verschickt.

TEU – Twenty-foot Equivalent Unit (Abkürzung TEU, deutsch Standardcontainer) ist eine international standardisierte Einheit zur Zählung von ISO-Containern verschiedener Größen und zur Beschreibung der Ladekapazität von Schiffen und des Umschlags von Terminals beim Containertransport.

THC – Terminal Handling Gebühr

W/M – Gewichtsmessung

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